Terms and Conditions

Terms & Conditions

Allgemeine Geschäftsbedingungen für
Kooperationen mit Influencern

1. Geltungsbereich
1.1. Mediakraft bietet seinen Kunden verschiedene Arten von Werbung und Produktpräsentationen
an, unter anderem Product Placements mit Influencern, Testimonials und Social Media
Placements, sowie Sponsoring Services und Videoproduktionsdienstleistungen.
1.2. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (“AGB”) gelten für Marketingplatzierungen und
Kooperationen („Kampagnen“) zwischen der Mediakraft Networks GmbH – Neue Weyerstraße
6, 50676 Köln – (“Mediakraft”) und Content-Produzenten und -Distributoren (“Influencer”) im
Auftrag der Kunden von Mediakraft (“Advertiser”).
1.3. Alle von Mediakraft angebotenen Kampagnen werden ausschließlich an Influencer vergeben,
die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind.
1.4. Mediakraft bietet Influencern nur Platzierungen und Kooperationen auf der Grundlage dieser
AGB an. Etwaige AGB der Influencer werden ausdrücklich nicht akzeptiert.

2. Zustandekommen eines Vertrages
2.1. Angebote von Mediakraft sind, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, unverbindlich und
stellen nur eine Aufforderung an den Influencer dar, ein verbindliches Angebot an Mediakraft
abzugeben. Mediakraft übermittelt seine Angebote mittels eines Vordruckes, der alle
relevanten Eckpunkte der angebotenen Kampagne enthält („Release Form“). Durch
Unterzeichnung des Release Forms gibt der Influencer ein entsprechendes verbindliches
Angebot ab. Mediakraft behält sich das Recht vor, Angebote des Influencers abzulehnen.
2.2. Verträge mit dem Influencer werden erst dann abgeschlossen, wenn Mediakraft ein vom
Influencer unterzeichnetes Release Form genehmigt hat. Dies geschieht in der Regel durch
Gegenzeichnung des Release Forms und Rücksendung des gegengezeichneten Release Forms an
den Influencer. Das beiderseitige unterschriebene Release Form wird als „Kampagnenvertrag“
bezeichnet.
2.3. Soweit ein Angebot nicht ausdrücklich einen bestimmten Advertiser beinhaltet, können die
Parteien im Release Forms bestimmte Advertiser oder eine Gruppe von möglichen Advertisern
vereinbaren. Enthält das Release Form nur bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, die
beworben werden sollen, so ist es die Entscheidung von Mediakraft, welche Advertiser
ausgewählt werden.
2.4. Handelt es sich bei dem Influencer um eine Agentur oder ein Netzwerk von Influencern, so ist
die Agentur bzw. das Netzwerk allein verantwortlich für alle Handlungen des von ihr/ihm
vertretenen Influencers und der eigentliche Influencer gilt als Erfüllungsgehilfe der Agentur oder
des Netzwerks. Mediakraft ist berechtigt, einen Nachweis der Agentur/Netzwerkes für den
Influencer zu verlangen und kann den Vertrag kündigen, wenn dieser Nachweis nicht innerhalb
von 10 Tagen erbracht wird. Mediakraft behält sich das Recht vor, den von der Agentur
vertretenen / betreuten Influencer in jeder Kommunikation zu kopieren, wenn es nach billigem
Ermessen von Mediakraft erforderlich ist.
2.5. Mediakraft fungiert als Agentur für die Advertiser. Dennoch schließt Mediakraft, sofern nicht
ausdrücklich anders vereinbart, eine Vereinbarung mit dem Influencer im eigenen Namen und
auf eigene Rechnung ab. Der Influencer darf sich nicht direkt mit dem Advertiser in Verbindung
setzen, es sei denn, dies wurde von Mediakraft ausdrücklich genehmigt.

3. Grundsätze der Leistungserbringung durch Mediakraft
3.1. Mediakraft ist berechtigt, für alle Teile der Erbringung der Dienstleistungen Subunternehmer zu
beauftragen, bleibt aber gegenüber dem Influencer allein haftbar. Der Influencer darf nur dann
Subunternehmer einsetzen, wenn dies ausdrücklich mit Mediakraft vereinbart wurde, und bleibt
für alle von einem Subunternehmer erbrachten Leistungen selbst und unmittelbar voll haftbar.
3.2. Wenn die Parteien vereinbart haben, dass Mediakraft dem Influencer Material zur Verfügung
stellt, z.B. Grafiken, Audioaufzeichnungen, Fotos, Filmmaterialien, Skizzen, Logos, aber auch
Waren, Equipment oder anderes Material, das von Influencer zur Erbringung der
Dienstleistungen benötigt wird (“Mediakraft Material”), wird dieses Material auf Leihbasis zur
Verfügung gestellt und bleibt Eigentum von Mediakraft oder des Advertisers, sofern nicht
ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Mediakraft stellt dieses Material zu dem
zwischen den Parteien vereinbarten Zeitpunkt zur Verfügung. Der Influencer verpflichtet sich,
mindestens 4 Tage vor dem Liefertermin eine entsprechende Erinnerung an Mediakraft zu
senden, sowie unverzüglich, falls Mediakraft nicht rechtzeitig zum vereinbarten Zeitpunkt das
Mediakraft Material geliefert hat. Der Influencer stimmt zu, dass Verzögerungen von bis zu zwei
Werktagen die vertragsgemäße Leistung des Influencers nicht verzögern.
3.3. Wenn die Parteien keinen ausdrücklichen Liefertermin für das Mediakraft Material vereinbart
haben, wird Mediakraft diese innerhalb von 5 Werktagen (Montag bis Freitag ohne Feiertage
am Geschäftssitz von Mediakraft) ab Eingang einer Anfrage des Influencers zur Verfügung
stellen.

4. Grundsätze der Leistungserbringung durch den Influencer
4.1. Wenn die Parteien konkrete Termine für die vom Influencer zu erbringenden Leistungen
vereinbart haben, ist der Influencer verpflichtet, die Leistung vollständig und rechtzeitig zu
diesen Terminen zu erbringen. Er befindet sich automatisch und ohne Vorwarnung oder
Mahnung in Verzug, wenn und soweit die vereinbarten Leistungen nicht vollständig zum
vereinbarten Zeitpunkt erbracht worden sind. Mediakraft ist berechtigt, jeden Vertrag mit dem
Influencer außerordentlich und fristlos zu kündigen, wenn der Influencer mit einer der von ihm
zu erbringenden Leistungen (einschließlich etwaiger Zwischen- oder Teilleistungen) länger als 5
Werktage in Verzug ist. Im Falle einer solchen Kündigung sind alle erbrachten Leistungen und bis
zu diesem Zeitpunkt geleisteten Zahlungen jeweils zurückzugeben.
4.2. Wenn der Influencer sich gemäß dem Kampagnenvertrag zur Veröffentlichung oder Verteilung
von Inhalten (“Content”) verpflichtet hat, muss er diese Inhalte mindestens für einen Zeitraum
von 12 Monaten öffentlich zugänglich halten, sofern nicht anders vereinbart.
4.3. Sofern der sich Influencer im Rahmen des Kampagnenvertrages zur Erstellung und Produktion
von Content verpflichtet hat, ist er dazu verpflichtet, Mediakraft das entsprechende Material
zur Genehmigung bzw. Abnahme durch den Advertiser zur Verfügung zu stellen. Bei der
Erstellung des Contents hat der Influencer sich an etwaige Grob- oder Feinkonzepte, Skripte
oder sonstige Vorgaben von Mediakraft oder dem Advertiser zu halten, wobei der Influencer
nach eigenem künstlerischen Ermessen Anspruch auf Abweichungen hat, es sei denn, diese
Änderungen ändern die mit den Vorgaben beabsichtigte Botschaft erheblich. Der Influencer darf
keine vom Werbetreibenden verwendeten Marken, Werbeaussagen oder Slogans ändern.
4.4. Sofern die Dienste und/oder der Content des Influencers einer Genehmigung bzw. einer
Abnahme durch den Advertiser bedarf, stellt der Influencer die entsprechenden Materialien
spätestens 3 Werktage vor der geplanten Veröffentlichung Mediakraft per E-Mail zur Verfügung
oder übermittelt Mediakraft einen Link zu einem gesicherten Server per E-Mail oder Live-Chat
(z.B. Skype), über den die jeweiligen Inhalte heruntergeladen werden können. Mediakraft ist
berechtigt, diese E-Mails und Links an den Advertiser weiterzuleiten.
4.5. Der Influencer ist dazu verpflichtet, mindestens zwei Korrekturschleifen, die auf dem Feedback
von Mediakraft und dem Advertiser basieren, durchzuführen und den Content entsprechend
anzupassen. Die erste Korrekturschleife ist vom Influencer ohne weitere Kosten zu erbringen.
Für jede weitere Korrekturschleife oder Änderung darf der Influencer eine angemessene
Anpassung der vereinbarten Vergütung verlangen.
4.6. Der Influencer kann eine Genehmigung bzw. Abnahme von Zwischenergebnissen von
Mediakraft nur dann verlangen, wenn dies im Voraus vereinbart worden ist; in allen anderen
Fällen ist Mediakraft nicht verpflichtet, Zwischenergebnisse zu genehmigen oder abzunehmen.
Wenn Mediakraft Zwischenergebnisse genehmigt oder abnimmt, hindert dies Mediakraft nicht
daran, Rechte in Bezug auf etwaige Mängel der Endergebnisse geltend zu machen.
4.7. Sämtliche Genehmigungen und Abnahmen haben schriftlich zu erfolgen (E-Mail ist ausreichend).
Mediakraft kann eine Genehmigung bzw. Abnahme vorbehaltlich der Zustimmung des
Advertisers oder eines Dritten (z.B. Apple, Google oder YouTube) erteilen, wenn die Ergebnisse
über die Plattform eines Dritten verbreitet werden sollen. Ist eine solche Zustimmung eines
Dritten rechtlich oder praktisch für die beabsichtigte Nutzung der Ergebnisse erforderlich, so gilt
keine Genehmigung oder Abnahme als endgültig, es sei denn, der Dritte hat die Ergebnisse
genehmigt. Der Influencer ist verpflichtet, Mediakraft erneut zur Genehmigung bzw. Abnahme
aufzufordern, wenn Mediakraft während eines angemessenen Zeitraums – der nicht kürzer als 5
Arbeitstage sein darf – nicht reagiert hat. In einem solchen Fall wird der Influencer Mediakraft
erneut um eine Genehmigung bzw. Abnahme innerhalb eines neuen Genehmigungszeitraums
bitten, der nicht kürzer als der ursprüngliche Genehmigungszeitraum ist.
4.8. Mediakraft kann jede Genehmigungsfrist nach eigenem Ermessen durch schriftliche Mitteilung
(E-Mail ist ausreichend) um bis zu 10 Werktage verlängern.
4.9. Wenn aufgrund höherer Gewalt vertragliche Verpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig oder
ordnungsgemäß erfüllt werden können, wird die jeweilige Partei, die von der höheren Gewalt
unmittelbar betroffen ist, während des Ereignisses der höheren Gewalt von seiner
diesbezüglichen Leistungspflicht entbunden. Unter “höhere Gewalt” sind ausschließlich solche
Ereignisse zu verstehen, deren Ursachen außerhalb des Einflussbereichs der betroffenen Partei
liegen. Die betroffene Partei muss die vertragliche Verpflichtung unverzüglich nach Beendigung
des Ereignisses der höheren Gewalt nachholen. Beide Parteien können den Kampagnenvertrag
kündigen, wenn das Ereignis höherer Gewalt länger als 30 Tage andauert.
4.10. Mediakraft kann den Influencer auffordern, einen von Mediakraft oder dem Advertiser bereit
gestellten Tracking-Link oder vergleichbare Tracking-Mechanismen in die Webseite, das Video,
einem anderen Kanal, auf dem die Werbung oder sonstige Leistung, die Gegenstand eines
Kampagnenvertrages ist, platziert ist, zu integrieren. Dieser Tracking-Mechanismus ermöglicht
es Mediakraft, bestimmte relevante Key-Performance-Indikatoren zu verfolgen. Mediakraft
behandelt diese Tracking-Daten als vertrauliche Informationen und verwendet sie für interne
Auswertungen und, falls dies für Abrechnungszwecke erforderlich ist. Mediakraft ist berechtigt,
diese Tracking-Daten an seine Inserenten weiterzugeben. Die Parteien werden sich auf Anfrage
von Mediakraft über die jeweiligen technischen Details einigen. Mediakraft wird ohne vorherige
Zustimmung des Influencers keine personenbezogenen Daten über einen solchen Tracking-
Mechanismus verfolgen; Der Influencer ist verpflichtet von seinen Kunden, Nutzern/Betrachtern
jede gesetzlich vorgeschriebene Genehmigung für ein solches Tracking einzuholen.

5. Zahlungsmodalitäten
5.1. Zahlungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der jeweiligen ordnungsgemäßen Rechnung
fällig.
5.2. Sofern nicht anders vereinbart, sind Zahlungen erst fällig, wenn der Influencer seinen
Leistungspflichten vollumfänglich nachgekommen ist.
5.3. Sofern und soweit die Zahlung auf der Grundlage leistungsabhängiger Faktoren berechnet wird,
z.B. bestimmter KPIs (“Key Performance Indikatoren”), wie z.B. Views oder Registrierungen, sind
für die Berechnung der Zahlung nur die von der Software und den Tracking-Mechanismen von
Mediakraft erfassten Faktoren relevant.
5.4. Der Influencer hat nur dann Anspruch auf Voraus- oder Anzahlung, wenn dies im
Kampagnenvertrag ausdrücklich vereinbart worden ist.
5.5. Für den Fall, dass eine staatliche Behörde Steuern auf einen Teil des Umsatzanteils erhebt, der
es erfordert, dass diese Steuer von Zahlungen an den Influencer einbehalten werden, ist
Mediakraft berechtigt, diese Steuer von den Zahlungen einzubehalten und/oder an die jeweilige
Steuerbehörde abzuführen, es sei denn, der Influencer übermittelt Mediakraft eine gültige
Steuerbefreiung durch die jeweilige Steuerbehörde.
5.6. Mediakraft wird dem Influencer unverzüglich offizielle Steuerbescheinigungen der zuständigen
Steuerbehörden oder andere Nachweise zur Verfügung stellen, die der Influencer
vernünftigerweise verlangen kann, um nachzuweisen, dass diese Steuern gezahlt worden sind.
5.7. Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Influencer nicht berechtigt, weitere Leistung
zurückzuhalten, es sei denn, diese Zahlungsansprüche sind unbestritten oder rechtskräftig
festgestellt. In jedem Fall darf der Influencer die weitere Erfüllung eines Vertrages nur
verweigern, wenn der Influencer Mediakraft die Zurückhaltung weiterer Leistungen angedroht
hat und Mediakraft eine verlängerte Zahlungsfrist von mindestens 14 Tagen gewährt hat.

6. Nutzungsrechte
6.1. Sofern sich der Influencer verpflichtet hat, urheberrechtlich geschützte Werke für Mediakraft zu
produzieren und zur Verfügung zu stellen, ist Mediakraft, sofern und soweit nicht anders
vereinbart, berechtigt, diese Werke für die Werbung des Advertisers und die Dienstleistungen
und Produkte des Advertisers in allen Medien ohne Einschränkung zu verwenden. Mediakraft
ist berechtigt, diese Rechte uneingeschränkt auf Dritte zu übertragen. Das Recht zur Nutzung
solcher Werke ist auch gegen den Influencer weltweit und unbefristet exklusiv; nur wenn die
Parteien vereinbart haben, dass der Influencer die Werke selbst veröffentlicht, z.B. im Falle einer
Produktplatzierung auf einem Streaming- oder Social Media oder YouTube-Kanal, bleibt der
Influencer berechtigt, diese Werke zu veröffentlichen und zu verteilen. Er darf solche Werke mit
Zustimmung von Mediakraft ändern und wiederverwenden, z.B. für “Best of”-Videos.
6.2. In jedem Fall sind Mediakraft und der Advertiser berechtigt, die vom Influencer im
Zusammenhang mit dem Kampagnenvertrag gefertigten Inhalte im Rahmen ihrer eigenen
Öffentlichkeitsarbeit und Marketingaktivitäten zu verlinken, sobald die Inhalte der Öffentlichkeit
durch den Influencer zur Verfügung gestellt worden sind (z.B. durch Upload auf einen Social
Media-Kanal). Mediakraft und der Advertiser sind berechtigt, den Namen, die Bildnis, die
Stimme, das Logo oder die Marke des Influencers im Rahmen der der jeweiligen Kampagne zu
verwenden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden ist.
6.3. Der Influencer gewährt Mediakraft und dem Advertiser eine Lizenz und die Genehmigung, zum
Zwecke der eigenen Öffentlichkeitsarbeit und es Selbstmarketings mit der Kooperation mit dem
Influencer zu werben. Dabei dürfen der (Künstler-)Name, das Abbild (wird vom Influencer
bereitgestellt) und die Marken oder Titel (z.B. der Titel des YouTube Kanals) des Influencers
genutzt werden.

7. Vertraulichkeit & Compliance
7.1. “Vertrauliche Informationen” sind alle Informationen, die von einer Partei gemäß dieser
Vereinbarung offengelegt werden, sei es in mündlicher, schriftlicher oder sonstiger materieller
oder immaterieller Form, die als urheberrechtlich geschützt oder vertraulich gekennzeichnet
sind oder unter Umständen zur Verfügung gestellt werden, die vernünftigerweise darauf
hindeuten, dass die Informationen urheberrechtlich geschützt oder vertraulich sind. Ungeachtet
des Vorstehenden sind solche Informationen keine vertraulichen, bei denen die empfangende
Vertragspartei nachweisen kann, dass diese (a) öffentlich bekannt geworden sind und allgemein
zugänglich gemacht wurden, außer durch eine Handlung oder Unterlassung der empfangenden
Vertragspartei; (b) der empfangenden Vertragspartei bereits ohne Einschränkung in Bezug auf
die Nutzung oder Offenlegung bekannt waren oder bekannt werden und nicht direkt oder
indirekt von der offenlegenden Vertragspartei erworben wurden; (c) unabhängig von der
offenlegenden Partei durch Mitarbeitern der empfangenden Vertragspartei entwickelt worden
sind, die keinen Zugang zu vertraulichen Informationen hatten; (d) mit der vorherigen
schriftlichen Zustimmung der offenlegenden Vertragspartei offengelegt werden; (e) von der
offenlegenden Partei ohne ähnliche Einschränkungen wie in dieser Vereinbarung allgemein an
Dritte weitergegeben werden; oder (f) gemäß einem Beschluss oder einer Anforderung eines
Gerichts, einer Verwaltungsbehörde oder einer anderen Regierungsstelle oder Behörde
offenbart werden. Die vorstehenden Einschränkungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die
empfangende Partei die offenlegende Partei unverzüglich darüber über das Bestehen eines der
vorgenannten Gründe in Kenntnis setzt, damit die offenlegende Partei eine solche Offenlegung
anderweitig verhindern oder einschränken kann.
7.2. Die empfangende Vertragspartei wird alle vertraulichen Informationen streng vertraulich
behandeln und diese nicht verwenden oder offenlegen, es sei denn, dies ist zur Ausübung ihrer
Rechte oder zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung erforderlich. Die
empfangende Vertragspartei darf vertrauliche Informationen nur an ihre Geschäftsführer,
leitenden Angestellten, Mitarbeiter und Berater weitergeben, die diese Informationen
benötigen, damit die empfangende Vertragspartei die in dieser Vereinbarung vorgesehenen
Transaktionen durchführen kann, und die ihrerseits durch die empfangende Partei zur
Vertraulichkeit verpflichtet worden sind. Die empfangende Vertragspartei unternimmt alle
Anstrengungen, um eine unbefugte Nutzung oder Weitergabe der vertraulichen Informationen
zu verhindern, und unterrichtet die offenlegende Vertragspartei über jede solche unbefugte
Nutzung oder Weitergabe, unabhängig davon, ob sie tatsächlich nachgewiesen worden ist oder
lediglich vermutet wird.
7.3. Die empfangende Vertragspartei erkennt an, dass die offenlegende Vertragspartei aufgrund der
Einzigartigkeit der vertraulichen Informationen im Falle einer unbefugten Nutzung oder
Offenlegung ihrer vertraulichen Informationen keine angemessenen finanziellen oder sonstige
Schadenersatzansprüche hätte. Zusätzlich zu allen anderen Rechtsbehelfen, die gesetzlich,
durch Billigkeit oder auf andere Weise zur Verfügung stehen, ist die offenlegende Partei
berechtigt, Unterlassungsansprüche geltend zu machen, um eine solche unbefugte Nutzung
oder Offenlegung zu verhindern.
7.4. Auf Verlangen der offenlegenden Partei oder nach Beendigung oder Ablauf dieser der
Zusammenarbeit wird die empfangende Partei unverzüglich alle materiellen Gegenstände, die
vertrauliche Informationen enthalten oder aus solchen bestehen, an die offenlegende Partei
zurückgewähren oder, nach Wahl der offenlegenden Partei, vernichten.
7.5. Jede Partei ist berechtigt, das Bestehen einer Vereinbarung zwischen den Parteien offenzulegen,
stimmt aber zu, dass die Bedingungen dieser Vereinbarung als vertrauliche Informationen
behandelt werden. Mediakraft darf den Influencer als Partner bei seinen Marketingaktivitäten,
auch auf der eigenen Webseite, benennen und in diesem Zusammenhang das Logo oder die
Marke des Influencers verwenden.
7.6. Die Parteien vereinbaren, dass Mediakraft uneingeschränkt berechtigt ist, dem Advertiser die
vertraulichen Informationen zur Verfügung zu stellen.
7.7. Darüber hinaus erkennt der Influencer an, dass Mediakraft und der Advertiser berechtigt sind,
die Inhalte des Influencers mit allen Kennzeichnungen (z.B. Werbekennzeichnungen) oder
Verbraucherinformationen, die sie für rechtlich erforderlich halten, zu versehen.
7.8. Die Parteien verpflichten sich, die einschlägigen Datenschutzgesetze in Bezug auf alle
Informationen über die Mitarbeiter oder Kunden der anderen Partei zu beachten. Wenn der
Influencer personenbezogene Daten im Namen des Advertisers oder von Mediakraft
verarbeiten soll, schließen die jeweiligen Parteien einen gesetzlich vorgeschriebenen
Datenverarbeitungsvertrag ab.

8. Haftung des Influencers
8.1. Der Influencer sichert zu und garantiert, dass der von ihm im Rahmen eines
Kampagnenvertrages produzierte Content bzw. von Mediakraft und/oder dem Advertiser
gesponserte Content keine geistigen Eigentumsrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte
oder sonstigen Rechte eines Dritten verletzten und dass Mediakraft und/oder der Advertiser
keine Zustimmung oder Genehmigung eines Dritten benötigen und/oder Zahlungen Dritte für
die vertragliche Nutzung des Contents leisten müssen.
8.2. Der Influencer sichert zu und garantiert, dass die vertragliche Nutzung des vom Influencer
produzierten Contents durch Mediakraft oder den Advertiser in vollem Umfang den geltenden
gesetzlichen Anforderungen entspricht, einschließlich, aber nicht beschränkt auf,
Bestimmungen gegen den unlauteren Wettbewerb und, dass die Inhalte ohne Einschränkungen
im Rahmen der Jugendschutzbestimmungen verwendet werden dürfen.
8.3. Der Influencer sichert zu und garantiert, dass keine von Influencer im Rahmen eines
Kampagnenvertrages produzierten Inhalte offensichtliche oder versteckte Inhalte enthalten, die
fremdenfeindlich, sexistisch, diskriminierend, rassistisch, pornografisch oder nicht
abgesprochene Werbung enthalten.
8.4. Der Influencer sichert zu und garantiert, dass er alle Genehmigungen und Lizenzen erworben
hat, die erforderlich sind, um die im Rahmen des jeweiligen Kampagnenvertrages erbrachten
Dienstleistungen zu erbringen und den im Rahmen dieses Vertrages von ihm angebotenen
und/oder produzierten angebotenen Content zu verbreiten und zu veröffentlichen.
8.5. Der Influencer sichert ferner zu und garantiert, dass er alle erforderlichen (Werbe-)
Kennzeichnungen, Disclaimer oder andere Verbraucherinformationen in seine Inhalte integriert,
die gesetzlich oder durch die jeweilige Plattform vorgeschrieben sind. Mediakraft wird dem
Influencer bezüglich der ordnungsgemäßen Kennzeichnung beratend zur Seite stehen, der
Influencer ist jedoch allein dafür verantwortlich, dass die von ihm gelieferten Inhalte den
gesetzlichen und plattformspezifischen Anforderungen entsprechen.
8.6. Der Influencer hält Mediakraft und den Advertiser schadlos von jeglichen Ansprüchen, Verlusten
oder Kosten Dritter (einschließlich, aber nicht beschränkt auf angemessene Anwaltsgebühren
und Kosten einer Rechtsverteidigung), die aufgrund der Verletzung oder eines Verstoßes gegen
eine von ihm übernommenen Verpflichtung, Zusicherung oder Garantie entstehen. Mediakraft
wird den Influencer unverzüglich darüber informieren, wenn Dritte einen solchen Verstoß oder
aus einem Verstoß resultierende Ansprüche geltend machen.

9. Haftung von Mediakraft
9.1. Keine der nachfolgenden Beschränkungen gilt als Haftungsbeschränkung für Schäden, die durch
grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz von Mediakraft verursacht werden, oder für Schäden an
Körper, Gesundheit oder Leben einer Person.
9.2. Mediakraft haftet nur für durch einfach fahrlässig verursachte Schäden, wenn Mediakraft oder
seine Erfüllungsgehilfen eine Kardinalspflicht verletzen. Kardinalspflichten sind solche
wesentlichen Vertragspflichten, bei denen jede Partei Anspruch auf Aufrechterhaltung hat und
deren Verletzung die Erreichung der Vertragsziele gefährdet. Im Falle der Verletzung von
Kardinalspflichten ist die Haftung von Mediakraft auf die Höhe des unter diesen Umständen
typischerweise zu erwartenden Schäden begrenzt.

10. Influencer Compliance
10.1. Der Influencer erbringt während der Laufzeit eines Kampagnenvertrages keine Dienstleistungen
für einen direkten Wettbewerber des Advertisers in Bezug auf ähnliche Produkte oder
Dienstleistungen innerhalb desselben Kanals, desselben Formats, derselben Episode, desselben
Videos oder Streams, der für die Kampagne des Advertisers verwendet wird.
10.2. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist es dem Influencer unbenommen andere
Produkte oder Dienstleistungen in den Inhalten, die er im Rahmen einer Kampagne anfertigt, zu
bewerben oder zu präsentieren (munter Beachtung der Regelung unter Abschnitt 10.1 im
Übrigen). Jede zusätzliche Exklusivität bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung im
Kampagnenvertrag.
10.3. Der Influencer darf sich innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss der letzten Kampagne oder
Zusammenarbeit mit Mediakraft nicht direkt oder indirekt mit dem Advertiser in Verbindung
setzen oder eine direkte oder indirekte Vertragsbeziehung mit ihm eingehen. Für jeden Fall der
Verletzung dieser Verpflichtung verpflichtet sich Influencer, Mediakraft eine angemessene
Strafe zu zahlen, die von Mediakraft im Einzelfall individuell nach billigem Ermesse festgelegt
wird und vom zuständigen Gericht auf deren Angemessenheit hin überprüft werden kann.

11. Kündigung
11.1. Soweit nicht anders vereinbart, gelten die gesetzlichen Kündigungsregeln. Das Recht zur
Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund bleibt davon unberührt. Die Parteien
vereinbaren, dass die folgenden Gründe zu einer Kündigung aus wichtigem Grund berechtigen:
a) Mediakraft ist mit einer Zahlung aus diesem Vertrag länger als 60 Tage in Verzug und die
Zahlung wird trotz Aufforderung durch den Influencer nicht innerhalb von 15 Tagen
geleistet;
b) Der Influencer verstößt gegen eine Zusicherung oder Garantie nach diesem Vertrag;
c) Der Influencer mit der Erbringung von Leistungen länger als 10 Tage verspätet ist;
d) Eine Leistung der jeweils anderen Partei durch eine Behörde oder ein Gericht als
rechtswidrig oder rechtsverletzend beurteilt worden ist;

12. Sonstiges
12.1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der
Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den
internationalen Warenkauf und der Verweisungsvorschriften des deutschen Internationalen
Privatrechts.
12.2. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus bzw. im Zusammenhang mit diesem
Vertrag ist Köln, Deutschland, sofern der Influencer ein Kaufmann (im Sinne des
Handelsgesetzbuches), eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlichrechtliches
Sondervermögen ist oder keinen Geschäftssitz in Deutschland hat.
12.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder
undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon
unberührt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für
Kooperationen mit Business Kunden

1. Geltungsbereich
1.1. Mediakraft bietet seinen Kunden verschiedene Arten von Werbung und Produktpräsentationen
an, unter anderem Product-Placements mit Influencern, Testimonials und Social Media
Placements, sowie Sponsoring Services und Videoproduktionsdienstleistungen.
1.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (“AGB”) gelten für alle Werbe- und
Beratungsleistungen der Mediakraft Networks GmbH, Neue Weyertraße 6, 50676 Köln
(“Mediakraft”) an Kunden (“Advertiser”), die beabsichtigen, ihre Produkte oder Dienstleistungen
durch die Beauftragung bestimmter Content-Produzenten, Publisher oder Künstler
(“Influencer”) zu vermarkten (“Kampagne”).
1.3. Alle von Mediakraft angebotenen Dienstleistungen werden ausschließlich an Unternehmer (§
14 BGB) und nicht an Verbraucher erbracht.
1.4. Mediakraft erbringt seine Dienstleistungen nur auf der Grundlage dieser AGB und schließt
ausdrücklich sämtliche Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Advertisers aus. Allgemeine
Geschäftsbedingungen des Advertisers werden nur dann Bestandteil von Vereinbarungen
zwischen den Parteien, wenn Mediakraft diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Zustandekommen eines Vertrages
2.1. Angebote von Mediakraft sind, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, unverbindlich und
stellen nur eine Aufforderung an den Advertiser dar, ein verbindliches Angebot an Mediakraft
abzugeben. Mediakraft übermittelt seine Angebote mittels eines Vordruckes, der alle
relevanten Eckpunkte der angebotenen Kampagne enthält („Kampagnenangebot“). Durch
Unterzeichnung und Übersendung des Kampagnenangebots gibt der Advertiser ein
entsprechendes verbindliches Angebot ab. Die Übersendung eines Scans des unterschriebenen
Kampagnenangebots per E-Mail ist ausreichend. Der Advertiser ist 30 Tage an sein Angebot
gebunden. Mediakraft behält sich das Recht vor, Angebote des Advertisers abzulehnen.
2.2. Verträge mit dem Advertiser werden erst dann abgeschlossen, wenn Mediakraft ein vom
Advertiser unterzeichnetes Kampagnenangebot angenommen hat. Dies geschieht in der Regel
durch Gegenzeichnung und Rücksendung des gegengezeichneten Kampagnenangebots an den
Advertiser (in der Regel als Scan per E-Mail). Das beiderseitige unterschriebene
Kampagnenangebot wird als „Kampagnenvertrag“ bezeichnet.
2.3. Soweit im Kampagnenvertrag keine konkreten Influencer, sondern nur Zielvorgaben nach
Volumen (“Key Performance Indicators” auch “KPIs”), wie z.B. Reichweiten, Views, Impressions,
Registrierungen, Downloads, etc. vereinbart worden sind, wird Mediakraft nach eigenem
pflichtgemäßen Ermessen geeignete Influencer für die Durchführung der Kampagne auswählen
und verpflichten.
2.4. Falls der Advertiser selbst eine Agentur ist, muss er vollständige Angaben zu seinem Kunden
machen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Name, Adresse, Geschäftsführer,
Umsatzsteuer-ID und E-Mail-Kontakt. Mediakraft ist berechtigt, einen Nachweis über das
Agenturverhältnis für den Kunden zu verlangen und ist berechtigt den Vertrag zu kündigen,
wenn die Agentur diesen Nachweis nicht innerhalb von 10 Tagen erbringt. Mediakraft behält
sich das Recht vor, den Kunden der Agentur in jede Kommunikation einzubinden, wenn dies
nach billigem Ermessen von Mediakraft erforderlich ist.

3. Grundsätze der Leistungserbringung durch Mediakraft
3.1. Die meisten Dienstleistungen werden nicht unmittelbar von Mediakraft erbracht, sondern
Mediakraft agiert als Agentur im Auftrag des Advertisers. Gleichwohl geht der Advertiser keine
Vertragsbeziehung mit einem Influencer oder anderen Kreativen ein, sondern ausschließlich mit
Mediakraft, es sei denn, es wird ausdrücklich etwas anderes zwischen Mediakraft und dem
Advertiser vereinbart. Mediakraft wird sämtliche Influencer und Kreativen, die zur Erfüllung des
Kampagnenvertrages notwendig sind, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung
beauftragen.
3.2. Sofern zwischen den Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, ist Mediakraft
nicht dazu verpflichtet, eine der in den Kampagnenvertrag zwischen den Parteien aufgeführten
Dienstleistungen selbst zu erbringen, sondern wird sich nur nach besten Kräften bemühen, diese
Dienstleistungen von den Influencern zu beziehen.
3.3. Mediakraft wird Influencer und Kreative auf der Grundlage der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen von Mediakraft beauftragen. Wenn diese von den Influencer oder
Kreativen nicht akzeptiert werden, wird Mediakraft den Advertiser informieren und ihm die vom
Influencer geforderten Bedingungen mitteilen. Der Advertiser entscheidet dann, ob Mediakraft
die Leistungen mit dem Influencer auf der Grundlage dieser Bedingungen buchen soll. Diese
Bedingungen des Influencers oder Kreativen gelten dann zusätzlich zu diesen AGB. Dies gilt nicht
für Bestimmungen über Zahlung, Rechtswahl, Gerichtsstand oder Haftung, es sei denn, diese
Haftungsklauseln sind strenger als die in diesen AGB enthaltenen.
3.4. Mediakraft kann für alle Teile der vom Advertiser gebuchten Dienstleistungen Subunternehmer
beauftragen, bleibt aber dem Advertiser gegenüber allein haftbar.
3.5. Haben die Parteien vereinbart, dass der Advertiser selbst Materialien zur Verfügung stellt, z.B.
Grafiken, Audioaufzeichnungen, Fotos, Filmmaterialien, Skizzen, Logos oder sonstiges Material,
das von dem Mediakraft zur Erbringung der Dienstleistungen benötigt wird (“Werbematerial”),
so hat der Advertiser dieses Material zu dem zwischen den Parteien vereinbarten Zeitpunkt zur
Verfügung zu stellen. Sofern die Parteien keinen ausdrücklichen Liefertermin für das
Werbematerial vereinbart haben, ist es innerhalb von 3 Werktagen (Montag bis Freitag ohne
Feiertage am Geschäftssitz von Mediakraft) ab Eingang einer Anfrage Mediakraft zur Verfügung
zu stellen. Im Falle einer durch Verschulden des Advertisers verursachten Verzögerung haftet
der Advertiser für die durch die Verzögerung verursachten Mehrkosten.
3.6. Wenn ein Teil der Dienstleistungen einer Genehmigung oder Abnahme durch den Advertiser
bedarf, stellt Mediakraft dem Advertiser die entsprechenden Materialien per E-Mail zur
Verfügung oder stellt dem Advertiser einen Link per E-Mail zu einem gesicherten Server zur
Verfügung, auf dem die entsprechenden Materialien heruntergeladen werden können.
3.7. Mediakraft kann vom Advertiser eine Genehmigung oder eine Abnahme in Bezug auf einen Teil
oder die gesamte Leistung verlangen, unabhängig davon, ob dies vorher vereinbart wurde. Mit
Abnahme durch den Advertiser gilt der abgenommene Teil der Leistungen als fehler- und
mängelfrei und kann für die weitere Erbringung der Leistungen verwendet werden.
3.8. Der Advertiser darf seine Genehmigung bzw. Abnahme nur für solche Leistungen bzw.
Teilleistungen verweigern, die nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht worden sind. Sofern der
Advertiser eine Genehmigung oder Abnahme nicht innerhalb von 5 Werktagen nach Zugang
bzw. Zurverfügungstellung der entsprechenden Materialien ausdrücklich ablehnt, gilt die
Genehmigung bzw. Abnahme als erteilt.
3.9. Wenn aufgrund Höherer Gewalt vertragliche Verpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig oder
ordnungsgemäß erfüllt werden können, wird Mediakraft während des Ereignisses der Höheren
Gewalt von seiner diesbezüglichen Leistungspflicht entbunden. Unter “Höhere Gewalt” werden
ausschließlich solche Ereignisse verstanden, deren Ursachen außerhalb des Einflussbereichs von
Mediakraft liegen. Mediakraft muss die vertragliche Verpflichtung unverzüglich nach
Beendigung des Ereignisses der Höheren Gewalt nachholen. Beide Parteien können den Vertrag
kündigen, wenn das Ereignis höherer Gewalt länger als 30 Tage andauert.
3.10. Mediakraft kann den Advertiser auffordern, einen Tracking-Link oder vergleichbare Tracking-
Mechanismen bereitzustellen, wenn der Advertiser die Ergebnisse der Mediakraft-Dienste
verbreitet, (z.B. Werbevideos auf der Webseite oder den Social Media Accounts des
Advertisers), die es dem Advertiser ermöglichen, bestimmte relevante Leistungsindikatoren zu
verfolgen. Mediakraft wird diese Tracking-Daten als vertrauliche Informationen behandeln und
sie ausschließlich für interne Auswertungen und, falls erforderlich, für Abrechnungszwecke
verwenden. Mediakraft darf persönliche Daten nur mit schriftlicher Zustimmung des Advertisers
verfolgen. Die Parteien werden sich nach einer entsprechenden Anfrage durch Mediakraft über
die jeweiligen technischen Details einigen.
3.11. Mediakraft übersendet dem Advertiser innerhalb von 30 Tagen nach Kampagnenende ein
Reporting über das tatsächlich ausgelieferte Leistungsvolumen (z.B. Views) auf den
verschiedenen Plattformen (YouTube und Social Media). Maßgeblich für die Abrechnung sind
allein die Zählergebnisse des AdServers von Mediakraft bzw. der jeweiligen Werbeplattformen.
3.12. Die im Kampagnenvertrag vereinbarten KPIs (z.B. Views, Reichweiten, Impressions etc.) sind
Durchschnittswerte und basieren auf den Werten, die von der jeweiligen Plattform für die
vergangenen 90 Tagen ausgewiesenen worden sind. Sie können daher Schwankungen
unterliegen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde, gibt
Mediakraft keine Garantie dafür ab, dass die vereinbarten KPIs erreicht werden. Sämtliche KPIs
sind Schätzungen, die auf den genannten Durchschnittswerten beruhen. Der Advertiser hat
keinen Anspruch auf das Erreichen der KPIs.
3.13. Im Falle einer deutlichen Unterschreitung der vereinbarten KPIs ist Mediakraft in Rücksprache
mit dem Advertiser berechtigt, der prognostizierten KPIs durch zusätzliche Social Media Posts
mit demselben Mediawert gemäß der Preisliste von Mediakraft innerhalb des
Kampagnenzeitraums zu kompensieren (Kompensation). Bei mehreren vereinbarten
Kampagnenbestandteilen (z.B. Video, Posting) kann die potentielle Unterlieferung eines
Kampagnenbestandteils durch eine potentielle Überlieferung eines anderen
Kampagnenbestandteils ausgeglichen werden.

4. Zahlungsmodalitäten
4.1. Die vom Advertiser zu zahlende Vergütung, einschließlich der gewährten Rabatte und Skonti,
ergibt sich aus dem jeweiligen Kampagnenvertrag zwischen Mediakraft und dem Advertiser. AEProvision
wird grundsätzlich nicht gewährt. Sollte eine AE-Provision ausdrücklich zwischen den
Parteien vereinbart worden sein, so werden nachträgliche Buchungsänderungen (z.B.
Stornierungen oder Zubuchungen) für die Kalkulation der AE- Provision nachträglich
berücksichtigt. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, umfasst die Vergütung
nicht die für die Online- Zugänglichmachung der Werbemittel ggf. an Verwertungsgesellschaften
wie z.B. die GEMA, zu zahlende Lizenzvergütungen für die Nutzung urheberrechtlich geschützter
Werke und Leistungen.
4.2. Sofern nicht anders vereinbart, sind sämtliche Zahlungen ohne Abzüge innerhalb von 14 Tagen
nach Erhalt der jeweiligen ordnungsgemäßen Rechnung fällig. Sämtliche mit der Zahlung
verbundene Bankgebühren sind vom Advertiser zu tragen.
4.3. Sämtliche in Angeboten enthaltene Preise und Kosten sind Nettoangaben und verstehen sich
zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.
4.4. Sofern nicht anders vereinbart, stellt Mediakraft die Rechnungen aus, sobald die
Dienstleistungen erbracht wurden oder das Werbemittel erstmals der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht wurde.
4.5. Mediakraft ist berechtigt, bereits mit Abschluss des Kampagnenvertrages eine Anzahlung nach
den folgenden Maßgaben in Rechnung zu stellen:
a) 30% des Gesamtrechnungsbetrages, wenn der Nettowert des Gesamtauftrags 100.000 Euro
(ohne Mehrwertsteuer) oder mehr beträgt;
b) das gesamte Budget, dass gemäß dem Kampagnenvertrag auf die Positionen „Produktion“
und „Marktforschung“ entfällt.
4.6. Wenn die Zahlung auf der Grundlage von KPIs bzw. leistungsabhängiger Faktoren berechnet
wird (z.B. Views oder Registrierungen), sind für die Berechnung der Zahlung nur die von der
Software und den Tracking-Mechanismen von Mediakraft erfassten Faktoren relevant. Vom
Advertiser erhobenen Daten sind für die Berechnung der Zahlung ausdrücklich nicht relevant.
4.7. Abrechnungen gelten als genehmigt, wenn der Advertiser nicht innerhalb von vier Wochen nach
Erhalt der jeweiligen Abrechnung dieser schriftlich unter Angabe von spezifizierten Gründen
widerspricht und Mediakraft in der Abrechnung auf diese Folge hingewiesen hat.
4.8. Für den Fall, dass eine Behörde oder staatliche Stelle Steuern auf einen Teil des Umsatzanteils
erhebt, die den Advertiser verpflichten, diese Steuer von den Zahlungen an Mediakraft
einzubehalten, ist der Advertiser berechtigt, diese Steuer von den Zahlungen einzubehalten
und/oder an die jeweilige Steuerbehörde abzuführen, es sei denn, Mediakraft gewährt dem
Advertiser eine gültige Steuerbefreiung durch die jeweilige Steuerbehörde.
4.9. Der Advertiser ist verpflichtet, Mediakraft unverzüglich offizielle Steuerbescheinigungen der
zuständigen Steuerbehörden oder andere Nachweise zur Verfügung zu stellen, die von
Mediakraft vernünftigerweise verlangt werden können, um festzustellen, dass diese Steuern
gezahlt wurden.
4.10. Im Falle des Zahlungsverzugs ist Mediakraft berechtigt, die weitere Leistung zurückzuhalten, bis
die fälligen Beträge vollständig bezahlt sind. Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen oder die
Geltendmachung von Zurückbehaltungsrechten ist nur zulässig, wenn die Gegenansprüche
unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
4.11. Ist der Advertiser eine im Auftrag eines Kunden tätige Agentur, tritt der Advertiser mit
Zustandekommen des Kampagnenvertrages seine Ansprüche gegen diesen Kunden in Höhe des
im Kampagnenvertrages vereinbarten Entgeltes an Mediakraft ab. Mediakraft nimmt die
Abtretung mit Gegenzeichnung des Kampagnenvertrages an. Mediakraft ist nur dann berechtigt,
den Kunden über die Abtretung zu informieren, wenn der Advertiser mit einer Zahlung länger
als 30 Tage in Verzug ist.

5. Nutzungsrechte
5.1. Ist Mediakraft gemäß dem Kampagnenvertrag dazu verpflichtet, für den Advertiser
urheberrechtlich geschützte Werke zu produzieren und zur Verfügung zu stellen, werden dem
Advertiser nur die im Vertrag ausdrücklich genannten Rechte und Lizenzen gewährt.
5.2. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart oder im Folgenden anders angegeben, bleibt das
von einem Influencer hergestellte Material alleiniges Eigentum des Influencers. Der Advertiser
ist erst dann berechtigt, Inhalte im Rahmen seiner eigenen Öffentlichkeitsarbeit und
Marketingaktivitäten zu verlinken, wenn das Material vom Influencer der Öffentlichkeit zur
Verfügung gestellt worden ist.
5.3. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist Mediakraft berechtigt, das im Rahmen eines
Vertrages produzierte Material für einen anderen Kunden zu verwenden. Dies gilt nicht, soweit
der Namen oder das Logo oder die Marke des Advertiser Teil des Materials sind.

6. Vertraulichkeit & Compliance
6.1. “Vertrauliche Informationen” sind alle Informationen, die von einer Partei gemäß dieser
Vereinbarung offengelegt werden, sei es in mündlicher, schriftlicher oder sonstiger materieller
oder immaterieller Form, die als urheberrechtlich geschützt oder vertraulich gekennzeichnet
sind oder unter Umständen zur Verfügung gestellt werden, die vernünftigerweise darauf
hindeuten, dass die Informationen urheberrechtlich geschützt oder vertraulich sind. Ungeachtet
des Vorstehenden sind solche Informationen keine vertraulichen, bei denen die empfangende
Vertragspartei nachweisen kann, dass diese (a) öffentlich bekannt geworden sind und allgemein
zugänglich gemacht wurden, außer durch eine Handlung oder Unterlassung der empfangenden
Vertragspartei; (b) der empfangenden Vertragspartei bereits ohne Einschränkung in Bezug auf
die Nutzung oder Offenlegung bekannt waren oder bekannt werden und nicht direkt oder
indirekt von der offenlegenden Vertragspartei erworben wurden; (c) unabhängig von der
offenlegenden Partei durch Mitarbeitern der empfangenden Vertragspartei entwickelt worden
sind, die keinen Zugang zu vertraulichen Informationen hatten; (d) mit der vorherigen
schriftlichen Zustimmung der offenlegenden Vertragspartei offengelegt werden; (e) von der
offenlegenden Partei ohne ähnliche Einschränkungen wie in dieser Vereinbarung allgemein an
Dritte weitergegeben werden; oder (f) gemäß einem Beschluss oder einer Anforderung eines
Gerichts, einer Verwaltungsbehörde oder einer anderen Regierungsstelle oder Behörde
offenbart werden. Die vorstehenden Einschränkungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die
empfangende Partei die offenlegende Partei unverzüglich darüber über das Bestehen eines der
vorgenannten Gründe in Kenntnis setzt, damit die offenlegende Partei eine solche Offenlegung
anderweitig verhindern oder einschränken kann.
6.2. Die empfangende Vertragspartei wird alle vertraulichen Informationen streng vertraulich
behandeln und diese nicht verwenden oder offenlegen, es sei denn, dies ist zur Ausübung ihrer
Rechte oder zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung erforderlich. Die
empfangende Vertragspartei darf vertrauliche Informationen nur an ihre Geschäftsführer,
leitenden Angestellten, Mitarbeiter und Berater weitergeben, die diese Informationen
benötigen, damit die empfangende Vertragspartei die in dieser Vereinbarung vorgesehenen
Transaktionen durchführen kann, und die ihrerseits durch die empfangende Partei zur
Vertraulichkeit verpflichtet worden sind. Die empfangende Vertragspartei unternimmt alle
Anstrengungen, um eine unbefugte Nutzung oder Weitergabe der vertraulichen Informationen
zu verhindern, und unterrichtet die offenlegende Vertragspartei über jede solche unbefugte
Nutzung oder Weitergabe, unabhängig davon, ob sie tatsächlich nachgewiesen worden ist oder
lediglich vermutet wird.
6.3. Die empfangende Vertragspartei erkennt an, dass die offenlegende Vertragspartei aufgrund der
Einzigartigkeit der vertraulichen Informationen im Falle einer unbefugten Nutzung oder
Offenlegung ihrer vertraulichen Informationen keine angemessenen finanziellen oder sonstige
Schadenersatzansprüche hätte. Zusätzlich zu allen anderen Rechtsbehelfen, die gesetzlich,
durch Billigkeit oder auf andere Weise zur Verfügung stehen, ist die offenlegende Partei
berechtigt, Unterlassungsansprüche geltend zu machen, um eine solche unbefugte Nutzung
oder Offenlegung zu verhindern.
6.4. Auf Verlangen der offenlegenden Partei oder nach Beendigung oder Ablauf dieser der
Zusammenarbeit wird die empfangende Partei unverzüglich alle materiellen Gegenstände, die
vertrauliche Informationen enthalten oder aus solchen bestehen, an die offenlegende Partei
zurückgewähren oder, nach Wahl der offenlegenden Partei, vernichten.
6.5. Jede Partei ist berechtigt, das Bestehen einer Vereinbarung zwischen den Parteien offenzulegen,
stimmt aber zu, dass die Bedingungen dieser Vereinbarung als vertrauliche Informationen
behandelt werden. Mediakraft darf den Advertiser als Partner bei seinen Marketingaktivitäten,
auch auf der eigenen Webseite, benennen und in diesem Zusammenhang das Logo oder die
Marke des Advertisers verwenden.
6.6. Der Advertiser erkennt an, dass Mediakraft und/oder die Influencer gesetzlich verpflichtet sein
können, die Identität des Advertisers (oder seines Kunden im Falle einer Agentur) offenzulegen.
Die Parteien vereinbaren, dass Mediakraft berechtigt ist, die gesetzlich vorgeschriebenen
Informationen nach eigenem Ermessen Dritten während der Erbringung der Dienstleistungen
zur Verfügung zu stellen.
6.7. Die Parteien beachten die einschlägigen Datenschutzgesetze in Bezug auf alle Informationen
über die Mitarbeiter oder Kunden der anderen Partei. Soll Mediakraft personenbezogene Daten
im Auftrag des Advertisers verarbeiten, werden die Parteien einen gesetzlich vorgeschriebenen
Datenverarbeitungsvertrag abschließen.

7. Haftung des Advertisers
7.1. Der Advertiser sichert zu und garantiert, dass keines der vom Advertiser zur Verfügung
gestellten Werbematerialien die geistigen Eigentumsrechte Dritter verletzt und dass der
Advertiser oder seine Subunternehmer keine Zustimmung eines Dritten benötigen oder
Zahlungen an einen Dritten für die vertragsgemäße Nutzung der Werbematerialien notwendig
sind.
7.2. Der Advertiser sichert zu und garantiert, dass die vertragliche Nutzung der seiner
Werbematerialien durch Mediakraft oder seine Subunternehmer keine gesetzlichen
Bestimmungen verletzt, insbesondere keine Bestimmungen gegen unlautere
Geschäftspraktiken, Werbekennzeichnung oder Jugendschutzbestimmungen. Darüber hinaus
erkennt der Advertiser an, dass Mediakraft berechtigt ist, alle Kennzeichnungen oder
Verbraucherinformationen, die er für rechtlich erforderlich hält, auf einen der Dienste
anzubringen.
7.3. Der Advertiser versichert und garantiert, dass keine Produkte oder Dienstleistungen, die in
seinem Namen (oder im Namen seines Kunden) beworben werden, einer Werbebeschränkung
unterliegen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Jugendschutzbestimmungen,
Arzneimittelvorschriften oder andere Gesundheitsschutzbestimmungen.
7.4. Der Advertiser versichert und garantiert, dass keine seiner Werbematerialien offensichtliche
oder versteckte Inhalte enthalten, die fremdenfeindlich, sexistisch, diskriminierend, rassistisch
oder pornografisch sind.
7.5. Der Advertiser stellt Mediakraft und den Influencer von jeglichen Ansprüchen, Verlusten oder
Kosten Dritter (einschließlich, aber nicht beschränkt auf angemessene Kosten zur
Rechtsverteidigung) aufgrund der Verletzung der vorstehend genannten Garantien und
Zusicherungen frei. Mediakraft wird den Advertiser unverzüglich über die Inanspruchnahme
aufgrund einer solchen (behaupteten) Verletzung durch einen Dritten informieren.

8. Haftung von Mediakraft
8.1. Keine der nachfolgenden Beschränkungen gilt als Haftungsbeschränkung für Schäden, die durch
grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz von Mediakraft verursacht werden, oder für Schäden an
Körper, Gesundheit oder Leben einer Person.
8.2. Mediakraft haftet nur für durch einfach fahrlässig verursachte Schäden, wenn Mediakraft oder
seine Erfüllungsgehilfen eine Kardinalspflicht verletzen. Kardinalspflichten sind solche
wesentlichen Vertragspflichten, bei denen jede Partei Anspruch auf Aufrechterhaltung hat und
deren Verletzung die Erreichung der Vertragsziele gefährdet. Im Falle der Verletzung von
Kardinalspflichten ist die Haftung von Mediakraft auf die Höhe des unter diesen Umständen
typischerweise zu erwartenden Schäden begrenzt.

9. Influencer Compliance
9.1. Mediakraft verlangt von dem Influencer die Zusicherung und Gewährleistung dafür, dass alle
vom Influencer produzierten Inhalte vollständig mit den Zusicherungen und den Garantien des
Advertiser in Bezug auf seine Werbematerialien und seine Dienstleistungen und Produkte
gemäß Abschnitt 7 dieser AGB übereinstimmen. Insbesondere wird Mediakraft den Influencer
dazu verpflichten, die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zur Werbekennzeichnung
einzuhalten.
9.2. Mediakraft wird den Influencer dazu verpflichten, den Advertiser im Falle eines Verstoßes gegen
diese Zusicherungen und Gewährleistungen gemäß der unter Abschnitt 7 dieser AGB
beschriebenen Haftungsregelungen freizustellen.
9.3. Mediakraft wird vom Influencer verlangen, dass er dem Advertiser eine Lizenz zur Nutzung
seines Bildnisses, seiner Marke, seiner geschäftlichen Bezeichnung oder seines Werktitels
gewährt, wenn dies im Rahmen des Kampagnenvertrages erforderlich ist.
9.4. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist der Influencer in der Wahl anderer Produkte
oder Dienstleistungen, die er auf seinen Kanälen, Webseiten und Social Media Accounts
präsentiert. Gleichwohl verpflichtet sich der Influencer am selben Tag, an dem ein
Kampagnenvideo, -posting oder -stream von ihm veröffentlicht wird, auf den jeweiligen
Kanälen, Webseiten und/oder Social Media Accounts keine anderen Inhalte mit werblichen
Integrationen zu veröffentlichen („Tagesexklusivität“). Jede darüberhinausgehende Exklusivität
bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung im Kampagnenvertrag.

10. Kündigung
10.1. Die Kündigung eines Kampagnenvertrages ist für beide Parteien nur noch aus wichtigem Grund
zulässig.
10.2. Erfolgt die Kündigung seitens des Advertisers nach Produktionsbeginn aus einem wichtigen
Grund, den Mediakraft nicht zu vertreten hat, hat der Advertiser Mediakraft als Entschädigung
die gesamte vereinbarte Vergütung zu zahlen. Dem Advertiser bleibt der Nachweis vorbehalten,
dass eine geringe Pauschale als die vorstehend festgelegte für den konkreten Fall angemessen
ist. Mediakraft bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ihr höhere Aufwendungen und Kosten
entstanden sind.
10.3. Die Parteien vereinbaren, dass folgende Gründe zu einer Kündigung aus wichtigem Grund
berechtigen:
a) der Advertiser ist mit einer Zahlung länger als 30 Tage in Verzug und die Zahlung wurde
trotz Aufforderung von Mediakraft nicht innerhalb von 10 Tagen geleistet;
b) der Advertiser verstößt gegen seine Zusicherungen oder Garantien;
c) der Advertiser ist mit der Bereitstellung von eigenen Werbematerialien für mehr als 30 Tage
in Verzug und liefert die Werbematerialien trotz Aufforderung des nicht innerhalb von
weiteren 10 Tagen;
d) eine Leistung der jeweils anderen Partei wurde durch eine Behörde oder ein Gericht als
rechtswidrig oder rechtsverletzend beurteilt.
10.4. Im Falle einer Kündigung hat Mediakraft zumindest Anspruch auf die Zahlung des Teils der
vereinbarten Leistungen, der zum Zeitpunkt der Kündigung bereits erbracht worden ist.

11. Sonstiges
11.1. Mediakraft ist jederzeit berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Soweit
hiervon bereits abgeschlossene, noch laufende Aufträge betroffen sind, wird Mediakraft dem
Advertiser die geänderten AGB spätestens zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail
übersenden. Widerspricht der Advertiser den AGB nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt
der AGB, gelten die geänderten AGB auch für diese Aufträge mit Wirkung für die Zukunft.
11.2. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der
Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den
internationalen Warenkauf und der Verweisungsvorschriften des deutschen Internationalen
Privatrechts.
11.3. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus bzw. im Zusammenhang mit diesem
Vertrag ist Berlin, Deutschland, sofern der Influencer ein Kaufmann (im Sinne des
Handelsgesetzbuches), eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlichrechtliches
Sondervermögen ist oder keinen Geschäftssitz in Deutschland hat.
11.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder
undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon
unberührt.

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